AfD behält Recht im Dieselstreit

Die Position der Alternative für Deutschland zum Thema Diesel ist bekannt. “Kein Diesel ist illegal”, so eine Kampagne der Partei.

Nun hat die Alternative erneut Rückenwind erhalten.

Nachdem die „Deutsche Umwelthilfe“ monatelang verbreitete, wie schädlich der Diesel sei, fragliche Grenzwerte durchgesetzt und ganze Stadtteile mit Fahrverboten belegt wurden, reichte es einer Gruppe von mehr als 100 Lungenärzten und Wissenschaftlern.

Sie wollen das Sakrileg der “bösen Stickoxide” widerlegen und mit den unbewiesenen Halbwahrheiten der „Deutschen Umwelthilfe“ aufräumen. Dazu verfassten sie einen Brandbrief.

Die Ärzte und Wissenschaftler fordern eine Neubewertung der Feinstaub- und Stickoxid-Grenzwerte. Die Unterzeichner sehen „derzeit keine wissenschaftliche Begründung für die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und NOx“, heißt es laut Welt und NDR in dem Papier.

Schon in der Vergangenheit machte sich die AfD-Hannover Stadt, wie viele andere AfD-Verbände, stark für den Erhalt der Dieseltechnologie. Zum Beispiel an der vielbefahrenen Straßenkreuzung „am Pferdeturm” in Hannover. Dort standen im August 2018 AfD-Abgeordnete und Bürger über drei Stunden im Berufsverkehr, um ihr Ja zum Diesel und gegen die weitere Verschärfung der Grenzwerte zu bekräftigen.

Auch Jörn König, Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion setzte sich schon im Vorfeld für den Erhalt des “Diesel” ein. Nach einem Gespräch mit ihm berichtet die NeuePresse: “Außerdem wolle er verhindern, dass „die Diesel-Fahrer enteignet werden“. Er wolle die Antriebstechniken kühl nebeneinander stellen, „da würde sich dann zeigen, dass der Diesel nicht am schlechtesten abschneidet“.”

Der Hannoveraner äußert auf Facebook außerdem:

“Gerade in Niedersachsen, wo der Motor und das Herz der deutschen Automobilindustrie schlägt und Hunderttausende von Arbeitsplätzen damit verbunden sind, da wollen die etablierten Parteien den Dieselmotor abschaffen. SPD, CDU und Grüne sägen durch die Verteufelung des Verbrennungsmotors den Ast ab, auf dem hunderttausende Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsplätzen sitzen.”