Obdachlos

„wir müssen daran gewöhnen“ ??

Hannover – Die HAZ zitiert die Grünen-Fraktionschefin Freya Markowis mit den Worten: „Wir sollten uns darüber klarwerden, wo wir Suchtkranke und Wohnungslose akzeptieren möchten.“ Wir meinen, gehört zu haben: „Wir müssen uns an die Obdachlosen gewöhnen.“ Dem widersprach AfD-Fraktionschef Sören Hauptstein vehement: „Wir müssen uns eben nicht daran gewöhnen, Frau Markowis!“ Hauptstein wies außerdem, wie auch schon in Ratssitzungen zuvor, auf das Problem der Armutszuwanderung aus Südosteuropa hin, die erheblich zur Ausweitung der Obdach- losen beiträgt. Dagegen müsse mehr unternommen werden. AfD-Ratsherr Markus Karger, aktiver Bundespolizist, und damit im Gegensatz zu- den vielen Traumtänzern und Ideologen der übrigen Ratsfraktionen namentlich des linken Spektrums mit den Verhältnissen rund um den Bahnhof bestens vertraut, zerpflückte die Ergüsse des unseriösen Spaßvogels Julian Klippert („Die Fraktion“) im Detail. Straßenmusiker würden entgegen der Behauptung Klipperts nicht vom Musizieren abgehalten, es werde nur die Dauer ihres jeweiligen Auftritts auf 30 Minuten begrenzt. Die Trinker- und Obdachlosenszene werde auch weniger auf den Bahnhofsvorplatz, sondern eher in die Bahnhofstraße und auf den Andreas- Hermes-Platz verdrängt. Und wenn Klippert einen angeblich drohenden Polizeistaat an die Wand male, liege er völlig daneben. Karger abschließend: „Der Ordnungsdienst wirkt!“ Kargers Credo lautet übrigens: „Die Sauberkeit ist die kleine Schwester der Sicherheit.“ (aup) 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.